„Lückenschluss der A 31 ist gutes Beispiel“


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09.06.2007
„Lückenschluss der A 31
ist gutes Beispiel“


von uwe prins
FUßBALL Wirtschaftsbeirat hat gestern den Förderverein für ein neues Stadion gegründet
„Ostfriesen haben schon oft gezeigt, dass sie große Pläne realisieren können“, sagte der stellvertretende Vorsitzende Martin Kakuschke mit Blick auf die Privatinitiativen beim Bau der Autobahn.
emden - Die Idee gab es schon lange im Poolpartner-Wirtschaftsbeirat von Kickers Emden : doch umgesetzt worden ist sie erst jetzt: Im Vereinsheim des Fußball-Regionalligisten ist gestern Vormittag der Förderverein „Ein Stadion für Emden : Ostfriesland“ gegründet worden. „Wir wollen die Grundlage schaffen für leistungsorientierten Fußball in der Region“, erklärte der Vorsitzende Klaus van Ahrens während einer Pressekonferenz.

Ziel des Fördervereins ist die Bündelung von Kräften in ganz Ostfriesland. Wie genau Sponsorengelder eingenommen oder gesammelt werden, ließ der Vorstand gestern allerdings noch offen. „Wir werden verrücktere Aktionen machen als beispielsweise der FC St. Pauli“, sagte van Ahrens. „Aber wir wollen nicht gleich alle Katzen aus dem Sack lassen.“

Fakt ist: Nicht nur große Unternehmen sollen für das Großprojekt Stadion Geld locker machen, sondern auch der „kleine Mann auf der Straße.“ Vorstandsmitglied Martin Kakuschke verwies auf den Lückenschluss der A 31, der auf Initiative des Großefehner Unternehmers Rolf Trauernicht mit privaten und kommunalen Geldern realisiert worden ist. Die vorzeitige Autobahn-Fertigstellung ist für den Geschäftsführer der Beekmann-Unternehmensgruppe in Großefehn ein gutes Beispiel für die Willenskraft der hiesigen Bevölkerung: „Ostfriesen haben schon oft gezeigt, dass sie große Pläne realisieren können.“

Dr. Reinhard Penzek, Personalleiter des Emder Volkswagenwerkes, fügte hinzu: „Wir müssen Mittel und Wege finden : was auch immer mit dem alten Stadion passiert.“ Dr. Jan Amelsbarg von der Industrie- und Handelskammer stellte den regionalen Aspekt heraus. „Es geht um eine neue Heimat für Kickers Emden, aber es geht auch um ein Stadion für Ostfriesland.“

Kickers-Präsident Engelbert Schmidt begrüßte das Engagement natürlich. „So wird die ganze Geschichte weiter nach vorne getrieben“, sagte er. Unabhängig davon, ob es irgendwann einen Stadionneu- oder Umbau geben wird, fügte Schmidt hinzu: „Wir können es uns auf Dauer nicht erlauben, diese Bedingungen in Deutschland anzubieten.“

Der Förderverein plant im September ein großes Betriebsfußballturnier für die Kickers-Poolpartner in der Nordseehalle. Der Reinerlös geht auf das Vereinskonto, das dann, so hoffen die Gründungsmitglieder, bereits einen Grundstock aufweist.

Geld des Fördervereins wird übrigens nicht für aktuelle Arbeiten im Embdena-Stadion verwendet: „Uns geht es um eine grundlegende Veränderung. Wir kümmern uns nicht um den laufenden Spielbetrieb“, sagte Dr. Penzek.

Wie berichtet, müssen neue Schutzzäune sowie eine stärkere Flutlichtanlage installiert werden, um Auflagen des Deutschen Fußballbundes zu erfüllen und Freitagsspiele in Emden zu ermöglichen. „Diese Kosten hauen natürlich ordentlich rein“, sagte Schmidt gestern. „Aber Regeln und Gesetze des DFB können wir ja nicht ignorieren.“ Die Kosten für die Baumaßnahmen begleicht der BSV aus dem Saison-Etat.
Ostfriesen-Zeitung Onlineausgabe v. 09.06.2007


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